Nachbarstädte

Tags:

Erlangen, im Jahr 1002 erstmalig urkundlich erwähnt, liegt als unbekannteste und mit 105000 Einwohnern kleinste der drei mittelfränkischen "Schwestern" im Städtedreieck Nürnberg - Fürth - Erlangen, einer der am stärksten wachsenden Regionen Deutschlands. Besonders Nürnberg wirft als ehemalige Reichsstadt mit ihrer glanzvollen Geschichte und ihren unzähligen in aller Welt bekannten historischen Zeugnissen einen langen Schatten, der Erlangen bis heute in diesem städtischen Großraum in den Hintergrund treten lässt. Ob nun die mittelalterlichen Altstadtgassen, die Burganlage, die Kirchen St. Sebald oder St. Lorenz, der berühmte Marktplatz mit dem Schönen Brunnen - Nürnberg bietet mit seinen vielfältigen Bauten ein historisches Ambiente, das seinesgleichen sucht. Auch die Nachbarstadt Fürth, die bereits im Jahr 1835 mit der ersten Eisenbahnlinie mit Nürnberg verbunden wurde, kann da nicht ganz mithalten. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das im italienischen Stil errichtete Rathaus, die Stadtkirche St. Michael oder das mittelalterliche Stadtbild geben Fürth aber einen ganz eigenen Reiz und lohnen jederzeit einen Ausflug. Erlangen kann sich im fränkischen Städtedreieck jedoch durchaus behaupten: mit der Universität Erlangen-Nürnberg, die zum Teil im alten Erlanger Schloß untergebracht ist und dem aus der Hugenottenzeit stammenden Stadtbild fügt sich die Stadt unverwechselbar in den Großraum "Metropolregion Nürnberg " ein. Die drei "Metropolen" Mittelfrankens bilden so das "Herz" der gesamten Region.